Anreise ohne Stress – so klappt’s mit Auto & Co.
Die schönste Unterkunft bringt nichts, wenn die Anreise schon in Stress ausartet. Gerade für Hunde ist die Fahrt oft der anstrengendste Teil des Urlaubs – fremde Gerüche, neue Geräusche, wenig Bewegung. Deshalb plane ich für Suki die Fahrt genauso sorgfältig wie den Urlaub selbst.
Für uns ist das Auto die angenehmste Art zu reisen. Suki kennt ihre Transportbox schon seit Welpenalter und sieht sie eher als „mobiles Wohnzimmer“. Dort liegt ihre Decke, manchmal auch der Leder Dummy, und sie kann unterwegs entspannt dösen. Wer seinen Hund nicht an die Box gewöhnt hat, kann alternativ ein Sicherheitsgeschirr mit speziellem Anschnaller nutzen – Hauptsache, der Hund ist sicher untergebracht.
So machen wir die Fahrt entspannter:
- Regelmäßige Pausen: Alle zwei Stunden raus, frische Luft schnappen, Beine vertreten und Wasser trinken.
- Keine Fütterung kurz vor Abfahrt: Ich gebe Suki die letzte Mahlzeit etwa zwei Stunden vor der Abfahrt, damit ihr nicht schlecht wird.
- Kleine Wohlfühlmomente: Ihre Decke und ein vertrautes Spielzeug helfen, sich zu entspannen.
Wenn wir mit der Bahn fahren, achte ich darauf, einen Platz in einem Vierer mit Tisch oder in einem ruhigen Abteil zu bekommen. Wichtig ist, dass sie genügend Platz hat, um sich hinzulegen und entspannt ruhen zu können. Für größere Hunde gilt in Deutschland Maulkorbpflicht. Deshalb habe ich Sukis Maulkorb immer dabei, auch wenn sie ihn nur selten tragen muss.
Übrigens: Wusstest du, dass Hunde bei Bahnfahrten das gleiche kosten wie Kinder?! Je nach Zielort ist das nicht grad wenig. Kalkuliere diese Kosten also von Anfang an mit in dein Urlaubsbudget ein.
Fliegen mit Hund
Flugreisen kommen für uns persönlich nicht infrage. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, Suki in einer Transportbox im Bauch des Flugzeuges alleine reisen zu lassen. Das wäre für uns beide Stress pur…. Für mich ist es wichtig, dass wir beide entspannt ankommen, und das gelingt uns am besten auf Strecken, die wir mit Auto oder Bahn bewältigen können.
Trotzdem weiß ich, dass es Situationen gibt, in denen ein Flug die einzige Option ist – etwa bei Umzügen ins Ausland oder sehr langen Distanzen.
Für kleine Hunde (je nach Airline meist bis 5–8 kg inklusive Transporttasche) ist es oft möglich, in einer weichen Tasche in der Kabine mitzufliegen. Größere Hunde müssen dagegen in einer speziellen Transportbox im Frachtraum reisen. Hier ist eine gründliche Vorbereitung entscheidend:
- Vorher mit dem Tierarzt sprechen, ob der Hund gesundheitlich fit für den Flug ist.
- Die Transportbox frühzeitig besorgen und den Hund daran gewöhnen.
- Direktflüge bevorzugen, um Stress und lange Wartezeiten zu vermeiden.
- Vorab die Einreisebestimmungen und gegebenenfalls Quarantänevorschriften des Ziellandes prüfen.
Viele Hunde stecken eine Flugreise nicht so gelassen weg wie eine Autofahrt. Deshalb sollte sie wirklich nur dann in Betracht gezogen werden, wenn es keine andere realistische Reisemöglichkeit gibt.